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Darf's etwas frischer sein?

 

Die Aufgabe von Stadt- und Regionalplanern ist es, die Möglichkeiten und Hindernisse in der städtischen Entwicklung zu erkennen, Lösungsansätze für konkrete Probleme sowie Strategien für eine langfristige Entwicklung zu erarbeiten. In Zusammenhang mit den möglichen Folgen des Klimawandels sieht sich die Stadt- und Regionalplanung einer Reihe von Veränderungen und Bedrohungen gegenüber, auf die reagiert werden muss. Beispiele derartiger Bedrohungen sind vermehrte Hitzetage und Tropennächte in Städten, damit einhergehende verminderte Frischluftzufuhr. Hitzeperioden haben Konsequenzen für die Gesundheit der Bevölkerung, die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Schäden in Straßenoberflächen) oder die Stadtvegetation (z.B. Trockenstress). Vermehrte Überschwemmungen oder Sturmwetterlagen mit Orkanstärke stellen die Stadt- und Regionalplanung vor große Herausforderungen. Dabei ist gerade die Stadt- und Regionalplanung gefordert, Sektor-übergreifend zu denken und zu handeln. Maßnahmen wie der Erhalt und die Schaffung von Frischluftschneisen oder die Begrünungen von Gebäuden gewinnen im Bereich der Stadtplanung immer mehr an Bedeutung.

 

Mithilfe des Stadtklimalotsen, ein Forschungsprojekt zum experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können klimaangepasste Maßnahmen gefunden werden. Der Stadtklimalotse ist ein Instrument, welches die Stadtplanung beim Finden und Auswählen von städtischen Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützt.

 

Informationsflyer zum Stadtklimalotsen
Stadtklimalotse

 

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Wie wär's mit Leben?

 

Der Boden steht in unmittelbarem Zusammenhang mit verschiedenen Klimaparametern und spielt daher im Rahmen der Klimaanpassung eine zentrale Rolle. Die Zunahme von Niederschlägen - insbesondere Extremwetterereignissen - verstärkt die Bodenerosion bis hin zur Gefahr des Murenabgangs (schnell fließender Strom aus Geröll und Schlamm) auf geneigten Flächen. Damit einher kann erhöhter Stoffeintrag in die Gewässer gehen. Im Falle längerer Trockenperioden ist mit verringerter Abbauleistung und Filterfunktion für Schadstoffe zu rechnen. Diese Folgen des Klimawandels wiederum können eine Veränderung der Nährstoffzusammensetzung und dementsprechend veränderte Austragsverhältnisse bedeuten.

 

Weiterführende Informationen:

  • Bodenschutz in Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Bodenschutz sowie die Bedeutung des Bodenschutzes und die entsprechenden Zuständigkeiten in Sachsen-Anhalt.
  • Karte Bodenerosion durch Wasser von Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie Karten zur Bodenerosionsgefährdung (Abtragung des Bodens) durch Wasser und Wind. Bitte beachten sie, dass die Karten nur potenzielle Betrachtungen darstellen und der Einfluss von Bepflanzungen sowie schon vorgenommene Erosionsmaßnahmen nicht berücksichtigt werden.
  • Beratungsleitfaden Bodenerosion und Sturzfluten
    Dieser Leitfaden wurde durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) in Zusammenarbeit mit Landwirten und Gemeinden sowie weiteren Akteuren zur Vermeidung von Bodenerosion im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt (MLU) des Landes Sachsen-Anhalt erstellt. Hier finden Sie Informationen zur Datenaufnahme und -bewertung sowie zur Herleitung von an den Standort angepassten Maßnahmen.
  • Karten zu vernässungsgefährdeten Gebieten in Sachsen-Anhalt
    Hier sind Informationen zu Gebieten, die aufgrund von langanhaltenden Nassphasen, z.B. durch Starkregenereignisse oder Hochwasser verursacht, negativ beeinträchtigt werden können.

 

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Forstwirtschaft auch noch in 100 Jahren?

 

Sturmschäden, Hitze- und Trockenstress, erhöhte und länger anhaltende Waldbrandgefahr infolge länger andauernder Dürreperioden - dies sind Herausforderungen, denen sich die Forstwirtschaft wahrscheinlich stärker als bisher stellen muss. Hinzu kommen Gefährdungen durch die Einwanderung neuer bzw. Verbreitung bestehender Arten, sowohl in der Tier- (z.B. Eichenprozessionsspinner), und Pflanzenwelt (z.B. Ambrosia) als auch aus dem Bereich der Pilze (z.B. Schlauchpilz aus Asien). Der Wald als Sauerstoffpumpe und gesundheitsfördernder Lebensraum für Mensch und Tier muss erhalten bleiben, die Forstwirtschaft muss sich dementsprechend auf die zu erwartenden Veränderungen einstellen.

 

Dokumente zum Herunterladen:

  • Waldzustandsbericht 2013 (PDF)
    Hier finden Sie Informationen zu den Baumarten in Sachsen-Anhalt und deren Zustand im Hinblick auf die klimatischen Verhältnisse in 2013. Des Weiteren enthält der Bericht Informationen zur Entwicklung des Waldbrandrisikos, Informationen zum Waldschutz sowie Informationen zu den Auswirkungen des letzten Hochwassers.
  • Herkunftsempfehlungen für forstliches Vermehrungsgut für das Land Sachsen-Anhalt (PDF)
    Im Laufe der Zeit veränderte sich der Wald und lernte, sich an die standortspezifischen Gegebenheiten und Einflüsse anzupassen. Diese genetische Vielfalt des Waldes wird in Form von Samen, Pflanzenteilen, Früchten etc. im forstlichen Vermehrungsgut gespeichert. Zum Schutz und zum Erhalt der Ausgewogenheit der drei Funktionen des Waldes – Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion – wird das forstliche Vermehrungsgut vom Referat Forst- und Jagdhoheit des Landesverwaltungsamtes kontrolliert. In diesem Dokument finden Waldbesitzer Empfehlungen, welches Saatgut für welche Waldeigenschaften in Hinblick auf eine nachhaltige Forstwirtschaft am geeignetsten ist.
  • Unterlagensammlung zur Bewertung von Verjüngungsmaßnahmen im Wald (PDF)

 

Weiterführende Informationen:

  • Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW FVA) Waldschutz-Infos
    Hier sind alle Informationen zum Auftreten bestimmter Schädlinge und zu Maßnahmen, die man ergreifen kann/sollte (z.B. in Hinblick auf Borkenkäfer, Rüsselkäfer, Parallelimporte, Frostspanner), enthalten.
  • Landeszentrum Wald (LZW)
    • Waldbrandgefahrenklassen
      Hier sind alle Landkreise und kreisfreien Städte des Landes Sachsen-Anhalt den Waldbrandgefahrenklassen A (sehr hohe Waldbrandgefährdung) bis C (geringe Waldbrandgefährdung) zugeordnet.
    • Aktuelle Waldbrandgefahrenstufen
      Hier sind die aktuellen Gefahrenstufen tabellarisch für alle Regionen in Sachsen-Anhalt gelistet. Die Gefahrenstufen erstrecken sich von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis Stufe 5 (sehr starke Gefahr). Wobei darauf zu achten ist, dass ein Betreten des Waldes in Stufe 5, außerhalb der Wege, nicht mehr erlaubt ist.

 

Eine Übersicht zu den aktuellen Waldbrandgefahrenstufen in Sachsen-Anhalt gibt es auch als App im Android Market und im App Store.

 

 

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Flüssigkeitshaushalt OK?

 

Die gesundheitlichen Auswirkungen von durch den Klimawandel bedingten Wetterextremen und -umschwüngen, aber auch der zu erwartende Trend zu höheren Temperaturen insgesamt, sind vielfältig. Neben den Folgen von Extremwettereignissen (von Verletzungen bis hin zu Todesfällen) können weitere negative Folgen eintreten. Beispiele sind die Ausbreitung von Schadstoffen infolge Hochwasser und daraus resultierender Anstieg von Infektionskrankheiten. Hitze kann insbesondere bei speziellen Bevölkerungsgruppen (Senioren, Kinder, Menschen mit chronischen Krankheiten, u.a.) zur Zunahme von Herz-Kreislaufbeschwerden oder, einhergehend mit starker Sonneinstrahlung, zur Zunahme von Hautkrebsfällen beitragen. Die Vermehrung von Blaualgen in Badegewässern, von Krankheitserregern im Trinkwasser oder von gesundheitsgefährdenden Insekten und Pflanzen können durch kontinuierlich steigende Temperaturen und die Verlagerung von traditionellen Lebensräumen Richtung Norden begünstigt werden. Verlängerte Vegetationsperioden wiederum verlängern Pollenflug-Perioden und belasten Allergiker. Hitzestau in urbanen Räumen erhöht gerade hier die Gefahr gesundheitlicher Gefährdungen und betrifft u.a. ältere Menschen und Vorbelastete.

 

Weiterführende Informationen:

  • Klimawandel und menschliche Gesundheit
    Hier finden Sie Informationen zur Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit insbesondere in Hinblick auf langanhaltende Hitzeperioden und UV-Belastungen, Überschwemmungen oder extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Hagel.
  • Badegewässerqualität in Sachsen-Anhalt und Badegewässerkarte Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie eine Übersicht zu den für den Badebesuch freigegebenen Seen und Freibädern, geordnet nach Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts, mit der dazugehörigen Wasserqualität sowie eine Übersichtskarte der Badegewässer. Die Qualität des Wassers wird wie unten dargestellt laut EU-Badegewässerrichtlinie unterteilt in:
    Badegewässerrichtlinien
  • Unwetter- und Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes
    Hier finden sie alle Informationen zur Wetterlage sowie Unwetter- und Hitzewarnungen für Deutschland. Um eine Übersicht der aktuellen Wetterlage Ihrer Region zu erhalten, klicken Sie einfach auf das jeweilige Bundesland.
  • Biowetter Deutschland
    Hier sind Informationen über aktuelle Pollenflugbelastungen, UV-Index oder Wetterfühligkeit u.v.m. enthalten. Eine Betrachtung von Vorhersagen ist auch möglich.
  • Karte über aktuelle Luftschadstoffe in Deutschland
    Das Umweltbundesamt liefert hier eine Karte über aktuelle Luftbelastungen durch z.B. Feinstaub, Ozon oder Kohlenmonoxid.
  • Zeckenaktivität im Überblick
    Hier sind tagesaktuell die Belastungen durch Zecken ersichtlich. Dafür muss man lediglich seine Postleitzahl eintragen und bekommt Informationen zur Zeckengefahr von „sehr hoch“ bis „minimal“ angezeigt. Zecken sind Krankheitsüberträger. Die Karte gibt daher auch Auskunft über die Einstufung der Region bezogen auf die Gefahr der Übertragung von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose.
  • Karte zur Verbreitung Eichenprozessionspinner in Deutschland (Stand 2013) vom Julius Kühn Institut
    Die Karte zeigt die Verbreitungsgebiete des Eichenprozessionsspinners für ganz Deutschland. Es ist ersichtlich, dass fast ganz Sachsen-Anhalt betroffen ist.
  • Schutzmaßnahmen beim Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner
    Hier gibt das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) Hinweise zum Verhalten in Hinblick auf den Eichenprozessionsspinner. Versuchen Sie, von Ende Mai bis September betroffene Wälder zu meiden bzw. ergreifen Sie die hier angegebenen Maßnahmen nach dem Betreten gefährdeter Gebiete.

 

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Rettungswege noch frei?

 

Der Klimawandel wird in bestimmten Regionen zu höheren Niederschlägen und Temperaturen führen. Allgemein wird eine Zunahme von Extremwetterereignissen erwartet. Vermehrte Hochwässer, zunehmende Trockenperioden und länger anhaltende Hitzewetterlagen mit Tropennächten können zu Überschwemmungen und verstärkter Bodenerosion einerseits, zu erhöhter Waldbrandgefahr und Beschädigung oder gar Zerstörung von Infrastruktureinrichtungen andererseits führen. Hierauf muss der Katastrophenschutz mit adäquaten Maßnahmen reagieren. Die Trinkwasserversorgung und der Erhalt von verkehrstechnischen Infrastruktureinrichtungen sowie der problemlose Zugang zu Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge müssen auch im Falle kurzfristiger Extremwettereignisse gewährleistet sein. Der Katastrophenschutz muss dementsprechend Anpassungen vornehmen und Vorsorge leisten, um im Falle des Eintretens derartiger Ereignisse gerüstet zu sein. Hierzu bedarf es der Kooperation mit diversen anderen Sektoren wie Wasserwirtschaft (Hochwasser, Überschwemmung), Land- und Forstwirtschaft (Bodenerosion, Waldbrand), Verkehrsplanung (Zerstörung von Straßen, Brücken, Abwassersystemen etc. infolge Bodenerosion oder Hochwasser), Stadtplanung (Blitzschlag, Hochwasser) und vielen mehr.

 

Weiterführende Informationen:

 

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Wo kommst DU denn her?

 

Durch Pflanzenzucht sind landwirtschaftliche Nutzpflanzen an künftige Klimaänderungen, beispielsweise Trockenstress oder auftretende Schädlinge, angepasst. Wassermangel oder -überschuss kann durch ein entsprechendes Wassermanagement beeinflusst werden. Neue Weinsorten werden möglicherweise bei höheren Temperaturen bei uns heimisch. Für die Landwirtschaft ergeben sich Chancen und Risiken, die erkannt und bewertet werden müssen.

 

Weiterführende Informationen:

  • Karte potenzielle Bodenerosion durch Wasser von Sachsen-Anhalt oder Karte potenzielle Bodenerosion durch Wind von Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie Karten zur Bodenerosionsgefährdung (Abtragung des Bodens) durch Wasser und Wind. Bitte beachten sie, dass die Karten nur potenzielle Betrachtungen darstellen und der Einfluss von Bepflanzungen sowie weitere, bereits vorgenommene Maßnahmen zur Verhinderung oder Minderung der Erosion nicht berücksichtigt werden.
  • Beratungsleitfaden Bodenerosion und Sturzfluten
    Dieser Leitfaden wurde durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) in Zusammenarbeit mit Landwirten und Gemeinden sowie weiteren Akteuren zwecks Vermeidung von Bodenerosion im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt (MLU) des Landes Sachsen-Anhalt erstellt. Hier finden Sie Informationen zur Datenaufnahme und -bewertung sowie zur Herleitung von an den Standort angepassten Maßnahmen. Des Weiteren bietet der Leitfaden eine Musteraufgabenstellung zur Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen, an der sich Landwirte und Gemeinden als Grundlage zur Vorsorge hinsichtlich Wassererosion orientieren können.

 

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Kribbeln? Juckreiz? Ausschlag?

 

Durch die möglichen Klimaänderungen wird sich unsere Natur allmählich ändern, neue Arten werden heimisch, vorhandene wandern in andere Gebiete ab. Wärmeliebende Schadinsekten (z.B. Eichenprozessionsspinner) oder nicht heimische Pflanzenarten (Neophyten) mit allergenem Potenzial können zu Hautreizungen und -erkrankungen führen. Durch breit gestreute Informationen müssen wir lernen, damit umzugehen.

 

In Hinblick auf die ungestörte Beobachtung der Natur stellen die Schutzgebiete eine große Bedeutung dar. Durch eventuell eintretende Klimaänderungen und die mögliche Zunahme von Extremwetterereignissen werden auch Änderungen in den Schutzgebieten sichtbar. Diese müssen wissenschaftlich dokumentiert und ausgewertet werden. Auch die mit der Klimaänderung verbundene Zunahme von Schadinsekten oder die Verbreitung von nicht heimischen Pflanzen gilt es zu überwachen, um Sektor-übergreifend Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen.

 

Weiterführende Informationen:

 

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Gibt es noch echten Schnee?

 

Wintersport in Mittelgebirgen ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Wintersport kann durch neue, ganzjährige Angebote ergänzt werden. So sind Wander- und Wassersport oder Städtetourismus bei veränderten klimatischen Bedingungen weiterzuentwickeln. Die Reisenden müssen in diesen Veränderungsprozess durch vielfältige Informationen eingebunden werden.

 

Für den Tourismus in Sachsen-Anhalt werden bereits heute die touristischen Angebote an die Klimaänderungen angepasst. So berücksichtigt der Tourismus in Sachsen-Anhalt zunehmende Extremwettererscheinungen durch Starkregen, Sturm und Trockenperioden bei künftigen Planungen. Die Wintersportentwicklung erfolgt im Einklang mit den Wetterprognosen. Beispielsweise sind im Harz Langlaufloipen sinnvolle Alternativen zum Abfahrtski. Des Weiteren wird Deutschland als Urlaubsort durch den zukünftig zu erwartenden Temperaturanstieg seine Attraktivität gegenüber den Mittelmeergebieten im Sommer ausbauen können.

 

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Umdenken!! Aber wie?

 

Extreme Niederschläge können dazu führen, dass die logistische Infrastruktur (Lager, Verkehrswege) beeinträchtigt wird. Sommerliche Hitzeperioden können zu Verkehrseinschränkungen oder zu erhöhten Unfallzahlen führen. Durch Risikoanalysen - basierend auf Klimaprojektionen - und andere Informationen können die Betroffenen den Handlungsbedarf erkennen und Handlungsoptionen wie flexiblere Planungen oder technische Schutzmaßnahmen berücksichtigen.

 

Zum Beispiel können LKW Fahrerkabinen durch Nutzung hellerer Farben an verstärkte Sonneneinstrahlung angepasst werden oder Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs mit z.B. entsprechender Sonnenschutzfolie vor zur starker Sonneneinstrahlung und durch rutschfeste Bodenbeläge vor Rutschgefahren im Winter angepasst werden.

 

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Ist wirklich genug für alle da?

 

In sommerlichen Hitzeperioden kann Wasser in manchen Regionen knapp werden, was mit der Minderung der Wasserqualität einhergehen kann. Auf der anderen Seite kann eine zukünftige Zunahme von Extremwetterereignissen zum vermehrten Auftreten von lokalen Starkniederschlägen führen. Der richtige Umgang mit Wasser und ein angepasstes Wassermanagement vermeiden Nutzungskonflikte.

 

Weiterführende Informationen:

  • Hochwassergefahrenkarten / Hochwasserrisikokarten
    Die Karten sind für verschiedene Szenarien verfügbar und enthalten Informationen über die Anzahl potenziell gefährdeter Einwohner, die Flächennutzung in den betroffenen Flächen sowie über die potenzielle Verschmutzung im Hochwasserfall.
    Die Hochwassergefahrenkarten geben Aufschluss über das Ausmaß der Überflutung und zeigen die Wassertiefe als Maß der Intensität der Hochwassergefährdung. In den Hochwasserrisikokarten findet man für die in den Hochwassergefahrenkarten dargestellten Szenarien die potenziell aufgrund des Hochwassers entstandenen nachteiligen Auswirkungen wie zum Beispiel die potenzielle Anzahl der betroffenen Einwohner oder bestimmte Anlagen, die aufgrund des Hochwassers zu Umweltbelastungen und/oder sogar zu gesundheitlichen Belastungen für die Einwohner verantwortlich sein können.
  • Karten zu vernässungsgefährdeten Gebieten in Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie Informationen zu Gebieten, die aufgrund von langanhaltenden Nassphasen wie z.B. durch Starkregenereignissen oder Hochwasser negativ beeinträchtigt werden können.
  • Karten zu festgesetzten Überschwemmungsgebieten in Sachsen-Anhalt
    Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge festgesetzte Überschwemmungsgebiete für Sachsen-Anhalt.
  • Gewässerrahmenkonzept für Sachsen-Anhalt
    Das Gewässerrahmenkonzept gibt Auskunft über die Qualität der Gewässer in Sachsen-Anhalt und welche Maßnahmen das Land zur Verbesserung der Wasserqualität bis 2015 im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ergreift. Die WRRL ermöglicht eine Bewertung aller Gewässer anhand eines einheitlichen Systems.
    Zusätzlich sind unter dem Link Karten zu Oberflächen- und Grundwasserkörper zu finden, die es jedem Einzelnen ermöglichen, sich über Maßnahmen in seiner Region zu informieren.

 

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Herzlich Willkommen auf dem Informationsportal zur Klimaanpassung in Sachsen-Anhalt.

Klimaanpassung beschäftigt sich im Vergleich zum Klimaschutz - Vermeidung von Treibhausgasen, durch den Einsatz Erneuerbarer Energien sowie die Erhöhung der Energieeffizienz – mit der Anpassung an die unausweichlichen Folgen des Klimawandels. Im Zuge des Klimawandels ist mit einer Zunahme von Wetterextremen zu rechnen. Als Extremwetterereignisse gelten zum Beispiel Starkregen, Hagel und Hitzewellen.

Das Informationsportal soll zur Sensibilisierung der Bevölkerung sowie der Verwaltungen in Bezug auf Klimaänderungen und Klimaanpassung beitragen. Des Weiteren unterstützt das Informationsportal bei der Erstellung von Klimaanpassungsstrategien und –konzepten sowie bei der Identifizierung der Akteure, um so ein abgestimmtes und kommunales Maßnahmenkonzept zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Die Entwicklung von kommunalen Klimaanpassungsstrategien erfordert die Einbindung von Akteuren aus verschiedenen Sektoren. Einen inhaltlichen Überblick über verschiedene Sektoren liefern die unten dargestellten Bildkacheln. Detaillierte Beschreibungen zur Vorgehensweise sowie alle notwendigen Grundlageninformationen für die Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes finden Sie unter der jeweiligen Rubrik.

Hinweise zu aktuellen Fördermöglichkeiten im Bereich der Klimaanpassung sind im Menü unter Förderung zu finden. Im Good-Practice Bereich können Sie selbst das Informationsportal mitgestalten, indem Sie hier Good-Practice Beispiele Ihrer Region hinzufügen, damit Ihre Erfahrungen aufbereitet und allen Interessenten über das Portal zur Verfügung gestellt werden können. Ein weiteres Highlight des Portals ist unter der Rubrik Ausstellung zu finden. Hier wird die Thematik „Klimaanpassung für Jedermann“ – einfach und verständlich dargestellt. Der Downloadbereich ermöglicht den direkten Zugriff auf weiterführende Informationen und Dokumente.

Für Fragen, Anregungen sowie Hinweise zum Portal steht Ihnen im Kontaktbereich ein Formular zur Verfügung.

Stadt- & Regionalplanung Boden Forstwirtschaft Gesundheit Bevölkerungsschutz
Schema Kaltluftschneise mit Text 'Darf es etwas frischer sein?' Aufgesissener, trockener Boden mit Text 'Wie wär es mit Leben?' Waldsterben - Toter Wald mit Text 'Forstwirtschaft auch noch in 100 Jahren?' Wasser - Ein Glas Wasser mit Text 'Flüssigkeitshaushalt OK?' Katastrophenschutz - Rettungsfahrzeuge auf sandigen Boden mit Text 'Rettungswege noch frei?'
Landwirtschaft Naturschutz Tourismus Verkehr Wasser
Bild Neophyten - Ambrosia mit Text 'Wo kommst du denn her?' Nest mit Eichenprozessionsspinnern mit Text 'Kribbeln, Juckreiz, Ausschlag?' Schneemangel oder künstlicher Schnee mit Text 'Gibt es noch echten Schnee?' Verkehrsstau mit Text 'Umdenken!! Aber wie?' Hände unter Wasserhahn mit Text 'Ist wirklich genug für alle da?'
Herzlich Willkommen auf dem Informationsportal zur Klimaanpassung in Sachsen-Anhalt